Dies ist eine kompakte Übersicht zu Peptide — geschrieben für Leser, die mehr als einen Absatz, aber kein Lehrbuch wollen.
Geprüft am 2026-03-19. Was noch umstritten ist, wird als umstritten gekennzeichnet.
Das Bundesministerium für Gesundheit bat jedoch auf der Grundlage von Informationen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), das einen Widerspruch zwischen der Nutzen-Risiko-Bewertung der Zulassungsbehörde und der Bewertung der Zweckmäßigkeit durch das IQWiG sieht, vor der Inkraftsetzung des Beschlusses den B-GA um eine ergänzende Stellungnahme. Der Verordnungsausschluss ist am 1. April 2014 in Kraft getreten.
Quellen: de.wikipedia.org
Disopyramid ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Antiarrhythmika IA nach Vaughan-Williams zur Behandlung ventrikulärer Herzrhythmusstörungen und weist ähnliche pharmakologische Eigenschaften auf wie Chinidin und Procainamid. Es wird klinisch nur in oraler Form angewandt und ist auch in retardierter Darreichungsform erhältlich. Verwendet wird das Phosphat (Salz mit Phosphorsäure im Molverhältnis 1:1). Disopyramid wird überwiegend über die Nieren ausgeschieden. Disopyramid wurde 1962 als Antiarrhythmikum von Searle patentiert.
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== Stereochemie == Disopyramid wird in der Praxis als Racemat [1:1-Gemisch der enantiomeren (S)- bzw. (R)-Formen] eingesetzt, obwohl der Bedeutung der Enantiomerenreinheit der synthetisch hergestellten Wirkstoffe zunehmend Beachtung eingeräumt wird, denn die beiden Enantiomeren eines chiralen Arzneistoffes zeigen fast immer eine unterschiedliche Pharmakologie und Pharmakokinetik. Das wurde früher aus Unkenntnis über stereochemische Zusammenhänge oft ignoriert. Die Plasmakonzentrationen von der Enantiomeren (S)- bzw. (R)-Formen von Disopyramid unterscheiden sich signifikant nach Gabe des 1:1-Gemisches.
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== Elektrophysiologische Wirkungen == Disopyramid hemmt vornehmlich die Natriumkanäle an der Zellmembran rhythmusgenerierender Zellen im Herzmuskel und verlängert so das Aktionspotential. Es hat starke anti-parasympathische, also Atropin-artige anticholinerge-vagolytische Effekte, und wirkt nicht auf die Alpha- oder Beta-Adrenozeptoren des sympathischen Nervensystems. Die Refraktärzeiten von Vorhöfen und Herzkammern werden durch das Medikament verkürzt.
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== Hämodynamische Wirkungen == Disopyramid vermindert spürbar die Kontraktionskraft der linken Herzkammer und vermindert das Herzzeitvolumen. Es wirkt auf die arteriellen Blutgefäße erweiternd. Hierdurch kann der Blutdruck absinken. Von Patienten mit verminderter Pumpfunktion des Herzens wird es schlecht vertragen und sollte abgesetzt werden.
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== Indikationen == Bei einem Teil der Patienten vermag Disopyramid ventrikuläre Extrasystolen (VES) und ventrikuläre Tachykardien (VT) zu verhindern. Eine Kombination mit anderen Antiarrhythmika wie Mexiletin kann wirksam sein, wenn ein Medikament alleine nicht ausreicht. Disopyramid kann das Wiederauftreten von Vorhofflimmern nach Kardioversion verhindern und Vorhofflattern beenden. Es ist wichtig, vor seinem Einsatz die Kammerfrequenz zu kontrollieren, um eine 1:1-Überleitung zu verhindern. Das Medikament wurde eingesetzt, um neurogene Synkopen zu verhindern, und aufgrund seiner negativ inotropen Eigenschaften auch bei der hypertrophen Kardiomyopathie mit dynamischer Obstruktion.
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parasympatholytisch Harnverhalt Obstipation Akkommodationsstörungen Engwinkelglaukom Mundtrockenheit Verminderung der Auswurfleistung der linken Herzkammer, besonders bei vorbestehender Herzinsuffizienz. QT-Zeit-Verlängerung und Kammertachykardien vom Torsade-de-pointes-Typ
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Peptide wird hier aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur zusammengefasst: Definition, Einordnung und die Punkte, die in der Praxis wiederkehren. Angaben ohne Gewähr, keine medizinische Beratung.
Die Forschung zu Peptide arbeitet überwiegend mit kontrollierten Labor- und Tierstudien; klinische Daten sind je nach Substanz unterschiedlich belastbar. Wir geben den Stand der Literatur wieder.
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